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Worin besteht der Unterschied zwischen Fußball in Europa und in den USA?

American Football wird häufig mit europäischem Fußball verwechselt. Es stellt sich die Frage, warum American Football in Deutschland eher unbeliebt und unbekannt ist. Fußball ist die beliebteste Sportart in Deutschland und ein riesiger Wettmarkt, wo man bei Buchmachern und Casinos, wie CasinoBernie wetten kann. Jedoch gibt es einen Unterschied. Der Unterschied zwischen amerikanischem und europäischem Fußball liegt in der Definition. Beim Fußball wird der Ball gekickt, und die Hände dürfen überhaupt nicht benutzt werden. Laut Definition wird Fußball mit 11 Spielern auf einem rechteckigen Feld von 100 Metern Länge gespielt. Die Mannschaften versuchen, den Ball zu stehlen/zu behalten und sich durch eine Reihe von Spielzügen über das Feld bis zur Torlinie der anderen Mannschaft zu bewegen. Europäischer Fußball oder Soccer wird mit einem runden Ball gespielt (nicht rautenförmig wie American Football, jedoch ist die Popularität von beiden Varianten hoch.

Popularität durch Zufall

Die erste und, wie in vielen anderen Fällen auch, die naheliegendste Erklärung ist der Zufall. Im Jahr 1869 wurde das erste American Football-Spiel zwischen den beiden Universitäten Princeton und Rutgers ausgetragen. Dieser Sport war noch jung und es gab kein einheitliches, landesweites Regelwerk für Football, sodass im ganzen Land verschiedene Varianten gespielt wurden. In der Partie von 1869 spielten die Mannschaften einen Fußball, der dem Fußball ähnelte. Fünf Jahre später kam es jedoch zu einer Begegnung zwischen Montreal und Harvard. Montreal schlug vor, eine American-Football Variante zu spielen, die die Harvard-Studenten nicht kannten. Es war eine Version, die dem englischen Sport Rugby ähnelte. Harvard übernahm dieses Regelwerk, und als einflussreiche und mächtige Institution setzte sich die Rugby-Version in den Vereinigten Staaten bald durch. Wie in Amerika könnte die zufällige Wahl des Nationalsports auch in Deutschland stattgefunden haben. Vielleicht handelte es sich auch nur um persönliche Vorlieben und Zufälle. Es gab also einfach nicht genug Platz für zwei ziemlich brutale Sportarten und es war mehr oder weniger Zufall, dass Rugby nach Europa kam, bevor American Football den Atlantik überqueren konnte. In der Tat ist Rugby auch in Deutschland nicht sehr populär. Vielleicht ist das ein Grund, warum American Football in den letzten Jahren etwas an Popularität gewonnen hat – die ökologische Nische ist sozusagen nur halb gefüllt.

American Football und Kriegsführung

Neben dem Zufall gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt, der für den unterschiedlichen Beliebtheitsgrad verantwortlich sein könnte: die deutsche und die amerikanische Einstellung zur Kriegsführung. Es gibt starke Parallelen zwischen Kriegsführung und Fußball, z.B. der Wunsch, Territorium zu gewinnen, der Einsatz von Gewalt und physischer Kraft, eine starke Solidarität und Loyalität unter den Teilnehmern und die Unterstützung von außen sind nur einige davon. Es sollte daher geprüft werden, ob die Einstellung zur Kriegsführung die Popularität des American Football beeinflusst.

Wie ist nun die Beziehung zwischen den USA und dem Krieg beschaffen?

Der erste amerikanische Krieg war der Revolutionskrieg, der 1775 begann und 1783 mit dem Vertrag von Paris endete. Es war ein Krieg zwischen Großbritannien und den 13 vereinigten nordamerikanischen Kolonien, die ihre Unabhängigkeit forderten. Etwa 25.000 amerikanische Revolutionäre starben für dieses Vorhaben, aber schließlich konnte am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung verkündet und die Vereinigten Staaten von Amerika gegründet werden. Dies war wahrscheinlich der wichtigste Krieg der USA, und wer weiß, ob es sie heute noch gäbe, wenn der Revolutionskrieg nicht wieder aufgerührt worden wäre.

Die zweite Begegnung mit einem gewalttätigen Kampf fand 1861 statt. Diesmal ging es um unterschiedliche wirtschaftliche und politische Interessen innerhalb der Nation, darunter auch um die Frage der Sklaverei. Der Norden, der die Sklaverei bereits abgeschafft hatte, kämpfte gegen den äußerst konservativen Süden, der sie beibehalten hatte. Das Ende des Kampfes im Jahr 1865 führte zu bedeutenden Veränderungen im politischen System, aber die sozialen Folgen waren vorrangig. Der Norden und der Süden arbeiteten fortan zusammen, die Sklaverei wurde abgeschafft und die Nation wieder geeint. Es gab noch mehrere andere Kriege, an denen die USA beteiligt waren, und fast alle hatten einen zumindest leicht positiven Ausgang für sie im Vergleich zu den anderen Teilnehmern. Im Ersten Weltkrieg konnten sie ihr Territorium schützen.

Fazit

Natürlich ist ein Krieg fast nie sehr populär und mit hohen Kosten und Verlusten verbunden, aber aufgrund der Erfahrungen, die die Amerikaner mit Schlachten gemacht haben, kann ein Krieg für sie eine positive Konnotation haben. Insbesondere der Revolutionskrieg und der Bürgerkrieg waren für die amerikanische Geschichte und ihre Entwicklung von grundlegender Bedeutung. Die Spielkulturen der beiden Nationen passen gut zusammen, denn beide Länder legen Wert auf hartes Laufen und einen schnellen, offensiven Fußball. Junge amerikanische Fußballer werden in der Regel als stark und athletisch angesehen und besitzen eine ausgeprägte Siegermentalität. Deutschland fungiert als eine Art Fußballschule, die ihnen die nötige Disziplin und das taktische Know-how vermittelt, um auf höchstem Niveau erfolgreich zu sein. Fußball und Football sind sich in einigen Aspekten sehr ähnlich, in anderen jedoch völlig verschieden. Wie auch immer man es betrachtet, beide Sportarten sind genauso aggressiv und wettbewerbsorientiert und es kann sehr unterhaltsam sein, ihnen dabei zuzusehen.

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